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Welche Vorteile bringt die Angabe von Gehaltsdaten in Stellenanzeigen?

In diesem Hilfeartikel geht es um die Nutzung von Gehaltsdaten in Stellenanzeigen, um Sichtbarkeit, Transparenz und Bewerbungsqualität zu erhöhen.

Beim Ausschreiben einer Stelle kannst du Gehaltsdaten hinterlegen, indem du eine Gehaltsspanne angibst und Rahmenbedingungen wie die wöchentliche Arbeitszeit definierst.


Warum Gehaltsdaten angeben?

Die Angabe von Gehaltsdaten bietet mehrere Vorteile:

  • Höhere Sichtbarkeit auf Plattformen wie Google for Jobs oder Facebook Jobs

  • Bessere Bewerbungsqualität durch frühzeitigen Erwartungsabgleich

  • Mehr Vertrauen bei Bewerbenden

  • Bis zu 40 % mehr Bewerbungen laut mehreren unabhängigen Studien


Gesetzliche Einordnung

Die aktuelle Gesetzeslage verpflichtet Arbeitgeber zur Bereitstellung von Gehaltsinformationen, definiert jedoch nicht,

  • in welchem Schritt des Bewerbungsprozesses

  • über welchen konkreten Weg

diese Informationen bereitgestellt werden müssen.

Daraus folgt: softgarden bietet eine mögliche, komfortable Form der Darstellung an – sie ist hilfreich, aber nicht verpflichtend. Arbeitgeber können gesetzeskonform auch andere Wege nutzen, solange die Informationen bereitgestellt werden.


Aktivierung der Gehaltsdatenanalyse

Wenn du die softgarden Gehaltsdatenanalyse aktiviert hast, werden die hinterlegten Gehaltsdaten für statistische Auswertungen genutzt.

Die Aktivierung erfolgt durch Personen mit der Rolle „Just‑Hire‑Administrator“ unter: Einstellungen → Zusätzliche Funktionen → Allgemeine Einstellungen


Studienlage zur Gehaltsangabe

  • StepStone Gehaltsstudie 2023 → +20–30 % mehr Bewerbungen bei Angabe einer Gehaltsspanne

  • kununu/Prescreen Studie 2022 → 68 % bewerben sich eher auf Anzeigen mit Gehaltsangabe

  • Indeed Studie Deutschland 2021 → Gehalt ist das wichtigste Entscheidungskriterium; Anzeigen mit Angabe erhalten 30–40 % mehr Klicks


Vorteile für dich als Arbeitgeber

Mehr Bewerbungen (bis zu +40 %)

Höhere Relevanz durch klare Erwartungshaltung

Besseres Arbeitgeberimage durch Transparenz

✔ Besonders sinnvoll in Bereichen mit hohem Talentwettbewerb (z. B. Pflege, IT, Handwerk, Vertrieb)


Wie hinterlege ich Gehaltsdaten?

Beim Ausschreiben einer Stelle kannst du:

  • eine Gehaltsspanne angeben

  • alternativ einen festen Gehaltsbetrag hinterlegen

  • den gewünschten Gehaltszeitraum festlegen (z. B. monatlich oder jährlich)

  • Rahmenbedingungen wie die wöchentliche Arbeitszeit definieren

Diese Angaben werden anschließend in der Stellenanzeige dargestellt.

Du kannst selbst festlegen, wie die Gehaltsangaben angezeigt werden sollen. Wähle zwischen einer Gehaltsspanne (Standard) oder einem festen Gehaltsbetrag und definiere den passenden Gehaltszeitraum.

Nutze vor der Veröffentlichung die Live-Vorschau, um zu überprüfen, wie die Gehaltsinformationen Bewerbenden angezeigt werden.


Ergänzende Hinweise

Die Darstellung der Gehaltsdaten kann je nach Jobbörse variieren, da Plattformen eigene Layouts und Regeln nutzen.

Wenn keine Gehaltsdaten angegeben werden, kann dies die Sichtbarkeit reduzieren, insbesondere auf Plattformen, die Gehaltsfilter verwenden.

Tipp: Verwende die Live-Vorschau während der Erstellung der Stellenanzeige. So kannst du sicherstellen, dass Gehaltshöhe, Darstellungsart (Spanne oder Festbetrag) und Gehaltszeitraum exakt so angezeigt werden, wie du es beabsichtigst. Mehr Transparenz bei der Gehaltsdarstellung kann dazu beitragen, Erwartungen frühzeitig abzugleichen und die Qualität der Bewerbungen zu erhöhen.

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